Brotkäfer

Der etwa 3 mm lange und rotbraun gefärbte Brotkäfer nimmt als entwickeltes Tier keinerlei Nahrung mehr auf. Er entwickelt eine Generation im Jahr. Hierzu legen die Weibchen bis zu 100 Eier in Nährstoffe ab, woraus weiße Larven schlüpfen, die bei der Suche nach Nahrung große Strecken zurücklegen können. Zur Verpuppung weben die Larven ovale Köcher aus Nahrungsresten. Brotkäfer können Schaden an Brot, Gebäck, Kaffeebohnen, Hülsenfrüchten, getrockneten Pilzen und Verpackungsmaterial verursachen. Kreisrunde Löcher in der Größe eines Stecknadelkopfes sind Anzeichen eines Brotkäferbefalls. Wenn Lebensmittel von Käferlarven befallen sind, müssen diese umgehend entsorgt werden. Die Bekämpfung des Brotkäfers wird durch den Einsatz von Kontaktinsektiziden vorgenommen. Im normalen Haushalt reicht meist jedoch schon die Entsorgung der Befallsursache zur Bekämpfung aus.

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